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Vorstand und Rechnungsprüfer
laut Generalversammlung 2012

Ehrenmitglieder: Arch. Mag.arch. KARL MÜLLER und DI. EBERHARD KRAIGHER
Arch. DI. KLAUS HOLLER

Präsident: Arch. DI. REINHOLD WETSCHKO
Vizepräsident: Arch. DI. ERNST ROTH
Schriftführer: Arch. DI. JÜRGEN WIRNSBERGER
Finanzreferent: Arch. Mag.arch. DIETMAR KADEN

weitere Vorstandsmitglieder:
Arch. DI. HELMUT DOMINIKUS
DI. HEIMO KRAMER
Arch. DI. GERNOT KULTERER
Arch. DI. GERFRIED OGRIS
Arch.in Mag.a arch. EVA RUBIN
DI. REINHOLD SVETINA

Rechnungsprüfer:
Arch. DI. GERHARD KOPEINIG
DI. GUIDO MOSSER


Kontakt

Architekturbüro DI. Reinhold Wetschko
Koordination: Mag. Iris Wetschko
Kumpfgasse 24, 9020 Klagenfurt
Tel. 0463/511495, Fax-15
Mobil 0664/5653189
zv_kaernten@gmx.at

DER LANDESVERBAND KÄRNTEN

In der Zwischenkriegszeit hat sich für Kärnten ein ZV-Landesverband gebildet, dessen Sitz Villach war. Im Rahmen der nationalsozialistischen Gleichschaltung wurde dieser Landesverband nach dem Gesetz vom 17. Mai 1938, das die Überleitung und Eingliederung von Vereinen, Organisationen und Verbänden vorschrieb, bereits am 6. Juli 1938 in die Reichskammer der Bildenden Künste in Berlin eingegliedert und verlor dadurch seine Rechtspersönlichkeit.
Deshalb wurde in Kärnten nach dem 2. Weltkrieg im November 1949 der Landesverband Kärnten der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs und mit diesem der Landesverband Kärnten der Zentralvereinigung der Architekten als selbständige Landesorganisation neu gegründet. Präsident war damals der Klagenfurter Architekt Werner Cermenjak, Vizepräsident Herbert Hiltl, ein damals prominenter Architekt in Klagenfurt. Mit Vorträgen, Tagungen und einer Ausstellung im Jahr 1950 war man bemüht, die Aufmerksamkeit der breiten Massen, besonders aber aller Bauinteressenten privater und öffentlicher Stellen zu lenken. 
Zu einer bleibenden Dokumentation des damaligen baukulturellen Schaffens in Kärnten entwickelten sich die Jahreshefte „Kärntner Architekten“, die seit 1951 vom Landesverband Kärnten der Zentralvereinigung der Architekten herausgegeben wurden.

Der Mitgliederstand betrug in diesen Jahren ungefähr 80 Architekten. Aufbruchstimmung herrschte bei einem Architektentreffen 1963 am Weißensee, mit hochkarätigen Referenten wie dem Wiener Baurat Prof. Arch. Siegfried Theiß. Damals regte die Zentralvereinigung die Landeshauptstadt Klagenfurt an, die Auszeichnung „Schöneres Klagenfurt“ zu schaffen. Damit wollte man jene Baumaßnahmen in der Stadt Klagenfurt auszeichnen, „die eine Veränderung des Stadtbildes im positiven Sinne zur Folge haben“.
Im Jahre 1959 konstituierte sich der Landesverband Kärnten der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs als selbständiger Verein mit eigenen Statuten. Zum Präsidenten wurde der Klagenfurter Architekt Rolf Haas gewählt. Die erste Publikation einer Serie von Jahresheften galt dem „Bauen in Kärnten 1920-1960“.
Die Jahreshefte „Bauen in Kärnten“ der 60er Jahre waren den Themen „Neuzeitliches Wohnen im Mehrfamilienhaus“, „Gute Bauformen in der Kärntner Landschaft“, „Wohnen im Eigenheim. Haus-Raum-Garten“ gewidmet.

Um 1970 regte der Landesverband Kärnten der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs die Kärntner Landesregierung an, einen Förderungspreis zu schaffen. Dieser wurde nicht nur für realisierte Bauten und Planungen, sondern auch für theoretische Auseinandersetzung mit der Baukultur vergeben.

1992 wurde durch das Kärntner Kulturförderungsgesetz der Kärntner Landesbaupreis geschaffen, an dessen Jurierung die Zentralvereinigung alljährlich mitwirkt.


Obwohl Klaus Holler in verdienstvoller Weise jahrelang im Künstlerhaus eine Ausstellungsserie über Kärntner und auswärtige aktuelle Kulturschaffende kuratierte, war der Mangel an eigenen Ausstellungs- und Vortragsräumlichkeiten unübersehbar. Die Zentralvereinigung verfolgte daher das Projekt, den durch Straßenverbreiterung bedrohten „Napoleonstadel“ am St. Veiter Ring von der Stadt zu pachten und ihn in geeigneter Weise zu Kärntens Haus der Architektur umzubauen. Das Vorhaben gelang, auch mit großem finanziellen Engagement der Stadtgemeinde Klagenfurt. Nach dem Wettbewerbsentwurf von Wolfgang und Marta Gärtner wurde das aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammende ehemalige Depotgebäude nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten großzügig umgebaut und stellt seit nunmehr 20 Jahren den Mittelpunkt der Kärntner Architekturszene dar.

2010 wurde das Haus der Architektur in ArchitekturHaus Kärnten umbenannt, erhielt einen jungen engagierten Vorstand unter dem Vorsitz von Architektin DI.in Dora Iliova-Fritz und steht unter der Leitung von DI.in Raffaela Lackner.
Das ArchitekturHaus ist nach wie vor auch Sitz der ZV Kärnten, wobei zwischen den beiden Institutionen eine enge Zusammenarbeit besteht.
Während das ArchitekturHaus für die Organisation von Ausstellungen, Veranstaltungen, Exkursionen etc. verantwortlich zeichnet, immer häufiger auch unter finanzieller Beteiligung der ZV, bemüht sich diese verstärkt um einen kritischen offenen Diskurs zu aktuellen Architekturthemen im Land.


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